Fiedelöhrter Rumpftruppe nervenstark und hungrig in Rendsburg

von Martin Gottwald

Die Veranstaltung mit den Stammspielern Lula (Nr. 3) und Mats (Nr. 6) und den Ersatzspielern Benny, Mike, Konny und Bibi aus der Vierten und Neunten sollte und hat auch in erster Linie Spaß gemacht.

Rein sportlich war allerdings nicht wirklich Zählbares zu erreichen. Wir gewannen zwar alle (drei) Fünfsatzspiele, was laut Analyse-Tool auf TTLive einer Nervenstärke von 100% entsprechen dürfte, aber ansonsten keinen einzigen Satz mehr gegen die in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber des Rendsburger TSV II.

Die Zähler holten Lula und Mats im Doppel ("Eskalation, Eskalation, ..." — ich arbeite bereits an einem Gegenentwurf zu diesem "Adrenalin"-Song;) und Benny und Konny im Einzel.

Vielleicht wäre mehr drin gewesen, wenn Lula zwei Schüsse mehr ins Ziel gebracht hätte, Thore gegen Mats nicht so viele Netz- und Kantenbälle gehabt hätte, dass sich bereits eine Blutarmut in der Hand erkennen ließ, die zur Entschuldigung gehoben wurde, Mike nicht gleich im ersten ein paar Satzbälle gegen Nils verhauen hätte, oder Bibi bereits mehr Erfahrung darin hätte, acht(!) Klassen höher zu spielen. Auf soviel "hätte" reimt sich "Fahrradkette", zählt aber nichts.

Unterm Strich hat das Punktspiel aber allen Spaß gemacht, und beim abschließenden Koffer-Bier (Bier aus dem Koffer) war von Frust auch keine Spur. Lediglich der Blick auf die Uhr verriet ein leicht unbehagliches Gefühl: Hunger.

Also ab unter die Dusche und dann nach Athen bzw. ins gleichnamige Restaurant, das für sein freundliches und ausdauerndes Personal bekannt ist. Als wir mit strammen Bäuchen und wehenden Knoblauch-Fahnen die Heimreise antraten, war es bereits weit nach Mitternacht — es war ein rundum schöner Punktspiel-Abend!

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