I. Herren: Irrer Punktgewinn gegen Geltow

von Michael Weinhold

Es geht einfach nicht ohne Herzflattern und Zähneknirschen bei unserer Liga! Spartenleiter Dirk Ryll machte bereits zu Beginn aus, dass das Team längst nicht so gut drauf ist wie beim vorwöchentlichen Sieg über Spitzenreiter Rostock.

Und so war es dann auch. Geltow kam zudem mit einem 9:1 vom Vortag über Eiche (kann mir einer die Aufstellungspolitik der Eichler erklären?) und dementsprechend breiter Brunst an.

Bis zum 4:4 war alles ausgeglichen, dann verlor unser „danish dynamite“ im Duett: Kim ohne Chance und Mogens nach 0:2 Sätzen im Fünften gegen den Polen Rybka, bei dem sich eine erhebliche Lücke zwischen spielerischem Vermögen und Benehmen offenbarte.

Nun galt es für Kapitän Niklas, Flagge zu zeigen gegen Jannik Meder, der ihn im Hinspiel „vernascht“ hatte. Doch Sohnemann zeigte sich lernfähig und biss sich mit 3:2 gegen den blockstarken Ex-Bargteheider durch, so dass der Rückstand kleiner wurde.

Danach kam von der Mitte mit Niklas und Flo aber nichts (im Hinspiel war diese Mitte noch der Sieggarant gewesen) trotz allem Bemühen, und es stand scheinbar vorentscheidend 5:8.

Unten musste es also richten; und beide lieferten: Fynn holte mit Dithmarscher Unterstützung (Dank an die alte Heimat!!) sein zweites Einzel, und Kim schaffte es tatsächlich, seinem vorhandstarken Geltower Gegenspieler genügend Fehler auf der Rückhand zum 3:1-Erfolg aus dem Kreuz zu leiern.

Auftritt für unser Doppel 1 mit Mogens (hat Muskelfaserriss im linken Oberschenkel) und Flo (hatte unerwartet beide Einzel verloren) gegen Rybka/Grothe (beide mit 2:0-Bilanzen). Erster Satz klar an die Gäste, zweiter sicher an uns. Dritter umkämpft wieder an uns, und dann der Pusch durch Kims Sieg. Es herrschte echte SVF-Atmosphäre und Dr. Fu gab den Takt an: Von 5:9 auf 9:9; Auszeit Geltow; und die beiden Gästespieler zeigten Nerven, machten die beiden nötigen Fehler (allerdings auch eklig von Mogens/Flo angespielt) und es stand auf der Anzeigetafel ein 8:8-Remis, „das sich wie ein Sieg anfühlt“ (wie Flo es abschließend formulierte).

Die Gäste selbst waren mit ihrer Kieler 3:1-Bilanz auch durchaus zufrieden, was sie erst einmal aus dem Abstiegsgeschehen sicher heraus hält, während Eiche mit nur einem Pünktchen Vorsprung vor den Unsrigen nun im „Party-Keller“ dabei ist!

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