Heimspiel-Erfolg gegen bestbesetzte Preetzer

von Martin Gottwald

Größer hätte der Kontrast kaum sein können: Während sich in der letzten Woche in Neumünster noch zwei sogenannte "Trümmertruppen" gegenüber standen, traf sich heute die "Crème de la Crème". Matsi ist so z.B. von Position 2 auf 6 gerutscht.

In den Doppeln wurden nicht mehr Sätze gespielt als unbedingt nötig. Lars/ Schemi holten sich gegen Lettau/ Steppan den ersten Fleck auf die Weste, und Lula/ Matsi konnten gegen Pirsig/ Seidel nicht mehr machen als eine gute Figur. Lediglich unser Hundert-Jahre-Gedächtnis-Doppel Raller/ Fu wahrte gegen Coers/ Sieck den Mindestabstand zur Frustrationsgrenze.

Lula war wie immer gut drauf und wurde in einem spannenden Match gegen Matthias Lettau mit dem Sieg belohnt. In ihrem zweiten Einsatz hatte sie allerdings gegen "die Wand" Axel Pirsig keine Chance.

Apropos Wand: Man hat förmlich jeden Augenblick damit gerechnet, dass Raller der Arm abfällt; aber egal wie viele Topspins er auch zog, Axel hatte das letzte Wort im fünften Satz. Dass der alte Mann danach überhaupt noch stehen konnte, war an sich schon eine Leistung, die er dann auch noch mit einem Sieg über Letti veredelte.

Lars konnte einmal mehr seine hervorragende Form unterstreichen. Für den Sieg über Gerd Steppan benötigte er nur drei Sätze, und gegen den Abwehrer Martin Coers zeigte er in vier Sätzen, dass er auch richtig Druck machen kann.

Auch wenn Schemi nicht wirklich der Inbegriff eines Angriffspielers ist, schaffte er doch einen Dreisatzsieg gegen Martin; nicht zuletzt durch seine neu entdeckte Vorhand. Auch gegen Gerd zeigte Schemi eine gute Leistung und holte den neunten Punkt nach Hause.

Fu machte es spannend gegen die langen Schleifen von Johannes Sieck, aber besonders in der Schlussphase fand Fu zu alter Stärke und blockte alles auf den Tisch (/ -Ecke).

Matsi nahm seine Aufgabe gegen Stefan Seidel trotz des oben erwähnten Rutsches sehr ernst und lieferte mit seinem druckvollen Topspin-Spiel eine souveräne Leistung in drei Sätzen ab.

Unterm Strich kam also ein 9:4 heraus, und da über die Hälfte der Spiele in nur drei Sätzen absolviert wurde, hatten wir ein bisschen mehr Zeit für den gemütlichen Teil des Abends.

Vielen Dank an die Zuschauer für die Unterstützung, besonders an die kleine Emma, die dem einen oder anderen ein Lächeln aufs Gesicht zauberte, und an den Neu-Nortorfer Sven, der fleißig geschrieben hat.

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