Deutschlandpokal mit Lula und Tim: Lulas größter Erfolg?!

von Michael Weinhold

Lula wird mit dem schleswig-holsteinischen Mädchen-Team Zweite beim Deutschlandpokal 2015
Mädchen-Team SH 2015

Die Berufung in die Landesauswahl seiner jeweiligen Altersklasse für den Deutschlandpokal, das Kräftemessen der Bundesländer in Mannschaftsform, ist für jeden Aktiven ohnehin schon eine große Ehre und Belohnung für eine konstant gute Saison.

So gesehen hat für unsere Lula Kist bei den Mädchen (zusammen mit Selja Fazlic, Luisa Peters (beide Schwarzenbek) und Jule Wirlmann vom Kieler TTK) und unseren Tim Blumberg bei den Jungen (zusammen mit Leo Schultz, Constantin Velling (beide Bargteheide) und Fynn Albrecht vom TSV Brunsbüttel) die Saison schon einen großen Höhepunkt gehabt. Dass dann auch noch die Platzierungen, gerade bei den Mädchen, so sensationell waren, krönt diesen Höhepunkt noch.

Die Mädchen und Jungen spielten im Thüringischen Bad Blankenburg. Unsere starken Mädchen begannen in der Topgruppe und schlugen nach einer 1:4-Auftaktniederlage gegen Hessen tatsächlich sowohl Niedersachen (4:2) als auch den WTTV (4:0). Weil aber NS dann überraschend die Hessinnen niederhielt, musste man durch einen unglücklichen 3. Gruppenrang doch in die Zwischenrunde. Da war aber das Rheinland beim 4:0 kein Problem, so dass es doch wieder um die Plätze 1-8 ging. Erster Gegner war hier Bayern, und dieses großes Bundesland schlugen unsere Mädels mit 4:2 und waren damit unter den besten Vier!

Am nächsten Tag warteten wieder die Hessinnen. Die Betreuer Fazlic und Erdogan hatten aber die Aufstellung geändert, und tatsächlich kam es wie erhofft zum 3:3-Zwischenstand. Nun musste unsere Lula in einem ihrer wichtigsten Matches ever gegen Hessens Heidelbach ran, schaffte mit 13:11 im Fünften den Sieg und damit das 4:3 und damit (wohl erstmalig?) die Teilnahme eines TTVSH-Mädchenteams im Finale des Deutschlandpokals. Dass dann hier nur ein 0:4 heraussprang, war angesichts der Tatsache, dass der Sieger Baden-Württemberg alle seine Partien mit 4:0 gewonnen hatte, kein Beinbruch. Doch SH war Zweiter, und zwei Kielerinnen waren mit dabei – wirklich sensationell!!!

Für das Jungenteam mit Tim, der in einigen Partien mitwirken durfte, war schon das Erreichen der Runde der letzten Acht nicht selbstverständlich. Von daher ist der 7. Rang gegen die meist wesentlich höher spielende Konkurrenz ebenfalls ein voller Erfolg. Zusammen mit dem 5. Platz der Schülerinnen und dem 9. Rang der Schüler gibt das in der Gesamtwertung einen 6. Rang für unser im Vergleich doch kleines Bundesland.

In der Spitze stimmt es also in SH; Sorgen muss man sich in der Breite machen, speziell beim weiblichen Nachwuchs bzw. den Frauen allg.

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